BARCELONA

 

Barcelona im Winter

Lange Zeit zog mich nichts nach Barcelona.

Was sollte ich als Italiener, der Pasta & Vino liebte in Spanien?

Viele meiner Gäste schwärmten von der quirligen Stadt am Meer.

Eine Stadt, die durch ihre architektonischen Bauten einem den Atem raubt und in deren einzelnen Vierteln man sich verlieren konnte.

Im Januar diesen Jahres war es dann doch soweit. Hier nur Regen, Schnee und keine Sonne weit und breit.

Also rein in den nächsten Flieger und ca. 2 Std. später begrüßte mich Barcelona mit einem strahlend blauen Himmel, Sonne satt und gefühlten 14 Grad.

Mit dem Aerobus ging es dann vom Flughafen zum Stadtzentrums Barcelonas die Placa de Catalunya. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten.

Tipp;

Bestellt die Tickets für Hin- und Rückfahrt bereits online daheim. Wichtig – achtet bei der Rückfahrt im Vorfeld darauf, zu welchen Terminal ihr müsst, da es zwei Linien gibt 1 und 2. Ein Wechsel fußläufig am Flughafen ist schwer möglich. Sollte es doch passieren, nehmt euch ein Taxi, das euch dann zum richtigen Terminal bringt.

 

Cafés, Tavernen wohin das Auge reicht

Von hieraus waren es nur ca. 15 Minuten zu Fuß zu meinem Hotel „Room Mate Anna“.

Auf den Weg dorthin zogen mich die kleinen Cafes bereits in ihren Bann. An der Theke wurden – wie auch in Italien üblich – schon der erste oder vielleicht auch der zweite Espresso mit einem Brötchen auf dem Weg zur Arbeit gegessen.

Das „Room Mate Anna“ ist ein schönes modernes Hotel in toller Ausgangslage für alle möglichen Unternehmungen. Es hat eine Dachterrasse mit einem schönen Blick unter anderem auf eines der berühmten Gaudi Häuser der Stadt das „Batllo“ sowie einen Pool mit Bar.

Den werde ich dann beim nächsten Mal ausprobieren.

Die Bar und Cafeteria Rovica auf der Rambla de Catalunya 56 lag in der Nähe meines Hotels.

Die freundliche Art der Inhaber haben es mich sogar zweimal besuchen lassen. Zunächst um ein   Glas Vino als Schlummertrunk zu genießen und später um mich für meinen Rückflug – der erst spätabends ging – mit kleinen sehr geschmackvollen Tapas zu stärken. Preis / Leistung stimmte und das schönste für mich als Italiener war, dass man die Speisen eben auch hier entspannt an der Theke einnehmen konnte.

Antoni Gaudi prägt die Stadt wie kein anderer. Ob es die Wohnhäuser Casa Batllo oder Casa Milla sind, der einladende und weitläufige Park Güell mit seinen vielen Mosaikkunstwerken und einem tollen Blick über die Stadt oder sein bis heute noch nicht fertiggestelltes Meisterwerk die Sagrada Familia. Alles imposante und eigenwillige Bauten, die seinesgleichen suchen.

 

Tipp:

Möchte man sich die Sehenswürdigkeiten auch von innen ansehen, kann ich euch nur empfehlen, die Tickets bereits online daheim zu buchen. Ansonsten stehen eure Chancen selbst im Winter schlecht.

 

Highlights der Stadt

Mein persönlicher Favorit ist jedoch keines dieser Sehenswürdigkeiten, sondern das

„Hospital de la Santa Creu i Sant Pau“ an der Sant Antoni M. Claret 167.

Diese Anlage hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Etwas abseits von der Sagrada Familia gelegen, nimmt das Hospital seinen Platz am Ende der Av. Gaudi ein.

Der Eintritt kostet 14,- € ohne Audioguide.

Bringt ein bisschen Zeit mit, um die besondere Atmosphäre des Ortes auf euch wirken zu lassen.

Hier entstand übrigens eines meiner schönsten Fotos.

Natürlich habe ich bei meinem Kurztrip auch die Klassiker besucht:

  • Catedral de Barcelona
  • Santa Maria del Mar
  • La Rambla und vieles mehr.

 

Treiben lassen & genießen

Am liebsten erkunde ich eine Stadt jedoch in dem ich mich durch die kleinen verwinkelten Gassen treiben lasse. Dabei überrascht es mich immer wieder auf’s neue, welche verborgenen Schätze sich so finden lassen.

Da schlägt mein Genuss- und Fotoherz doch gleich höher.

Die Stadtviertel Barri Gotic und Eixample sind touristisch bereits entdeckt.

Das „Schilling“ hat mir hier besonders gefallen. Mehr als einmal hat es mich hierhin verschlagen.

Ein schönes Cafe, geschmackvoll eingerichtet und leckeren Cafe gab es auch.

Und das aus dem Mund eines Italieners ;o)

Hier konnte ich Szenen beobachten, die mich aufgrund ihrer Leichtigkeit berührten. Sei es der Opa, der mit seinen Enkeln essen ging oder ein älterer Mann, der in einer stillen Ecke saß und in sich versunken zeichnete.

Cava – eigentlich das Nationalgetränk hier in Barcelona – gab es selbstverständlich auch.

Super lecker und vergleichbar mit unserem Prosecco.

Leckeren Jamon und Co. lässt es sich besonders bei „Perikete“ schmecken.

Die Auswahl ist echt groß. Meinen hilfesuchenden Blick wurde vom Service sofort wahrgenommen und Hilfe nahte. Toller Laden.

Das Viertel „Barceloneta“ am Strand gelegen entwickelt sich langsam zu einem Anziehungsmagnet. Am Strand selbst kann man den Kälte unerschrockenen Surfern bei ihren Kunststücken zu sehen. Während Händler ihre Ware preisgeben – zumindest bis die Polizei erscheint. Das fixe System der Händler beim Zusammenpacken hat mich schon schmunzeln und staunen lassen.

Ein schönes jedoch etwas teureres Restaurant direkt am Strand ist das „Carpe Diem“.

Mit direktem Blick auf das Meer und dem Hotel W – was Ähnlichkeit mit dem Burj Al Arab in Dubai hat – im Hintergrund, kann man den Tag gelassen Revue passieren lassen.

Hat man eher Lust auf authentische Küche in Form von Tapas insbesondere auf frische Köstlichkeiten aus dem Meer, dann kann ich euch das Rebeloti – Sant Caries 13 im Viertel Barceloneta empfehlen.

Toller Service, netter Gastgeber und vor allem leckere Tapas. Und ja, auch der Wein schmeckte mir ausgesprochen gut.

El Born – ist eines der nächsten Viertel, das immer mehr überrascht und sich zum Touristenmagnet entwickelt.

Neben hippen und trendigen kleinen Boutiquen und Handwerksbetrieben laden kleine Cafes und Bars zum Ausruhen und Verweilen ein.

Weitere Kulturhighlights der Stadt laden auch hier zum Besichtigen ein – wie die Kathedrale Santa Maria del Mar und das Picasso-Museum.

Einen der Hausberge Barcelonas – den Montjuic habe ich zunächst mit dem Taxi erobert.

Oben angekommen. hat man einen tollen Blick auf Hafen, Festung und die Stadt liegt einem zu Füßen.

Ab dem Hotel Maritim kann man mit der Seilbahn zum Strandviertel Barceloneta fahren.

Allein in der Gondel konnte ich den Blick zum Strand nicht nur fototechnisch genießen.

 

Tipp:

Den Aufstieg könnt ihr zu Fuß, Bus, Taxi oder Gondel machen.

Aber den Abstieg am besten ab dem etwas tiefer gelegenen Hotel Miramar mir der Gondelbahn.

Ist nicht so voll und der Blick ist toll. Die einfache Fahrt kostet 11,- € pro Person. Nicht ganz günstig, aber es lohnt sich.

 

Weitere Tipps:

Die Stadt lässt sich außerdem super mit dem Rad entdecken.

Ob am Strand oder durch die einzelnen Viertel – die Straßen sind für Radfahrer gut ausgewiesen. Da sind die Spanier uns eine Spur voraus. Beim nächsten Mal probiere ich das mal aus und werde berichten.

Mein Favorit der führenden Reiseführer sind die vom Baedeker Verlag – so auch für Barcelona.

So und nun viel Spaß beim Treibenlassen & Entdecken.

Lasst mich wissen, welche tollen Schätze ihr in Barcelona foto- und genusstechnisch entdecken konntet.

Euer Giovanni

 

Hinweis:

Dies ist keine Werbung!

Für die im Bericht genannten Tipps habe ich kein Geld erhalten.