WANDERUNGEN

Hiesfelder Wald

Das Gebiet „Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald“ erstreckt sich im Norden Oberhausens sowie im mittleren Westen Bottrops und besteht aus einem großflächig zusammenhängenden Waldgebiet, Teilen des Heidhofsees sowie der bereits seit 1926 unter Naturschutz stehenden Moor- und Heidelandschaft des Kletterpoths.

 

Alte Buchen- und Eichen-Buchenwälder machen einen Großteil der Waldfläche aus und enthalten teilweise bis zu 200 Jahre alte Baumbestände. 

An den zahlreichen Bachläufen und Gräben, die das Gebiet durchziehen, sind Erlenauwald- und Bruchwaldreste zu finden. Die Stadtgrenze zwischen Oberhausen und Bottrop wird hier von dem stark mäandrierenden Rotbach gebildet. Bei ihm wie auch bei dem weiter nördlich gelegenen Schwarzbach, der die Stadtgrenze zwischen Bottrop und Dinslaken bildet, handelt es sich um naturnahe Tiefland-Sandbäche mit einer ausgeprägten Fließgewässerdynamik, die sich in Form von Uferabbrüchen, Kolken und Altarmen zeigt. Der Name Rotbach kommt von roten (eisenhydroxidhaltigen) Sedimenten, der Schwarzbach von schwarzbraunen (huminstoffhaltigen) Verfärbungen im Wasser und am Grund. 

Der Hiesfelder Wald und ebenso die Kirchheller Heide sowie die in Bottrop angrenzenden Waldflächen samt Heidesee werden von Spaziergängern, Radfahrern und Reitern gerne genutzt. Viele Kilometer markierte Rad- und Wanderwege sowie Reitwege ziehen sich allein durch das FFH-Gebiet. Darunter auch drei unterschiedlich lange Naturrundwege, die Besuchern die Möglichkeit bieten, sich genauer über den Hiesfelder Wald und seine Tier- und Pflanzenarten zu informieren.

Aus. Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e.V. 

Am Hullernerr Stausee.

Der Hullerner Stausee ist sozusagen der kleinere Bruder des bekannteren und in unmittelbarer Nähe liegenden Halterner Stausees. Ähnlich wie dieser wird der Hullerner Stausee zur Wassergewinnung für Teile des nördlichen Ruhrgebietes verwendet. Aufgrund der geringen Stauhöhe dienen diese beiden Stauseen aber nicht zur Energiegewinnung. Gespeist wird der Hullerner Stausee hauptsächlich durch die Stever. Diese fließt über ein kurzes Verbindungsstück anschließend auch durch den Halterner Stausee und mündet später in die Lippe.

Baldeneysee

 

Einzigartige Felslandschaft – die Bruchhausener Steine bei Oldsberg

Etwa einen Kilometer nordöstlich des Ortes Olsberg-Bruchhausen erhebt sich der Istenberg mit einer Höhe von 727 Metern und bildet die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. Auf seinem nach Norden und Nordwesten abfallenden Hang ragen vier große Porphyrfelsen über die Kronen des Waldes. Jeder der mächtigen Vulkangesteinskegel hat einen eigenen Namen: Der südlichste Fels mit dem Gipfelkreuz ist der Feldstein (45 Meter), im Nordwesten liegt der Ravenstein (72 Meter), im Norden der tiefstgelegene Bornstein (92 Meter) und benachbart im Osten der Goldstein (60 Meter). Das Areal der Bruchhauser Steine ist trotz seiner geringen Größe Naturschutzgebiet, FFH-Gebiet und Vogelschutzgebiet. Darüber hinaus ist es als Boden- und Kulturdenkmal ersten Ranges und als archäologisches Reservat anerkannt, denn zwischen den Felsen befindet sich eine prähistorische Wallburg und Kultstätte, die ungefähr aus der Zeit um 500 vor Christus stammt.  

Meine Beiträge